Wer ist eigentlich die Frau hinter der Kamera?

Hallo! Ich bin Jessica!

Fotografieren ist meine Leidenschaft! Für das perfekte Bild schmeiße ich mich auch in Pfützen oder liege bellend im Gras. (wirklich!)Schon als Kind habe ich durch meinen Opa die faszinierende Welt der Natur- und Tierfotografie entdeckt. Zur professionellen Tierfotografie bin ich dann durch meine eigenen Hunde gekommen.

  • Ich bin die, die beim Shooting am Boden liegt und zeitweise sehr seltsame Quietsch- und Fiep-Töne von sich gibt, damit Dein Vierbeiner mir den schönsten Blick für die Kamera schenkt.
  • Ich bin die, die sich bei jedem Shooting in jedes tierische Model verliebt und alle Hunde, Pferde und Greifvögel am liebsten einpacken würde. Mit einem größeren Haus und einem Lottogewinn hätte ich vermutlich einen ganzen Stall mit Tieren.
  • Ich bin die, die sich ihr Bett/Sofa/Haus mit ihren drei großen Hunden teilt und passenderweise gleich noch einem hundeverrückten Mann (ich bin definitiv ein Hundemensch!)
  • Ich bin die, die entweder mit diesen drei Hunden durch die Wälder und Wiesen stromert oder mit der Kamera die Hunde und Pferde meiner Kunden verfolgt. Also entweder mit Hunden unterwegs oder mit Kamera und Hunden oder Pferden.
  • Ich bin die, die damals angefangen hat zu reiten, obwohl ich eine Pferdehaarallergie hatte. Aber ich liebe Pferde und entweder mein Körper macht jetzt das was ich mir soooo sehr wünsche oder ich falle beim Versuch eben röchelnd um! Tja, die Allergie ist weg, die Liebe zu den Pferden geblieben.
  • Ich bin die, die leider keine Zeit mehr zum Reiten hat - aber dafür jetzt immer die Pferde meiner Kunden kuscheln darf und statt reiten, fotografiere ich jetzt eben Pferde! (Eben immer noch ein Pferdemädchen!)
  • Ich bin die, die sich für einen Lichtstrahl, der durch die Bäume fällt begeistern kann, oder ein buntes Blatt am Boden. Definitiv ein Naturmensch durch und durch.
  • Ich bin die, die auch mal einen Regenwurm von der Straße rettet und so gut wie jeden Baum und Strauch mit botanischem Vor- und Zunahmen anreden kann. (Ich sag ja: Naturmensch!)

Wir halten fest, ich bin:

  • Hundemensch
  • Pferdemädchen
  • Naturmensch
  • und ich liebe Fotografieren!

Meine Bilder mache ich, damit man sich immer an die gemeinsamen Momente und Erlebnisse zurückerinnern kann.

Jedes Tier ist einzigartig, deswegen ist auch jedes Fotoshooting ein besonderes Erlebnis. Ich nehme mir Zeit für Dich und Deinen vierbeinigen Freund. Manchmal braucht ein Tier etwas mehr Zeit um ‚warm‘ zu werden als ein anderes. Darauf wird immer Rücksicht genommen. Durch meine Erfahrung mit den unterschiedlichsten Tieren beim Shooting, weiß ich wie man Vierbeiner am besten motivieren kann. Selbst Angsthunde sind  kein Problem für mich. Spaß kommt bei einem Fotoshooting nie zu kurz. Sowohl Mensch als auch Tier sollen schöne Erinnerungen an das Fotoshooting behalten. Dass sich alle bei meinen Fotoshootings wohlfühlen ist mir sehr wichtig.


Meine Hunde - oder das 'Team Chaos'

Mein Leben - mit Pfotenabdrücken auf dem Herzen


Skadi

Mein Rudel, liebevoll von mir das "Team Chaos" genannt. <3

Nummer eins aus dem Team Chaos ist unsere Skadi!

Sie ist jetzt 10 Jahre alt und am 11.10.2011 geboren.

Skadi war so eigentlich gar nicht geplant. Wir wollten erst einmal nur die verschiedenen Wolfhundrassen kennenlernen, es gab Überlegungen als Zweithund. Bei Skadis Besitzerin waren unteranderem Tschechoslowakische Wolfhunde und Saarloos Wolfhunde zuhause und die wollten wir uns ansehen. Skadi ist ein Mix aus Tscheche und Siberian Husky und war zusammen mit ihrer Schwester noch aus einem Unfall-Wurf übrig. Wir haben sie gesehen und uns quasi Schock-Verliebt...

So ist sie dann mit 16 Wochen als kleiner blauer Flauschball bei uns eingezogen.

Wir hatten keine Wolfhunderfahrung und uns Plan A bis Plan Z zurechtgelegt. Nun ja, wir brauchten für Skadi Plan A und fertig Obwohl uns jeder von dieser Mischung abgeraten hat - ist sie unser 6er im Lotto!

Entgegen aller Erwartungen kann Skadi ohne Probleme alleine bleiben, hat mit mir die Begleithundeprüfung gemacht und läuft erfolgreich im Turnierhundesport bis zur Kreismeisterschaft. Auch Dogfrisbee und natürlich Laufhundesport haben wir mit ihr gemacht. Sie ist mit fast allen Hunden verträglich und modelt wie ein Profi. Je nach Tagesform und Gebiet kann ich sie auch mal ohne Leine Laufgen lassen und wir hatten jahrelang nicht mal einen Zaun im Garten. Jetzt auch nur 1,2m ohne dass jemals ein Hund abhanden gekommen ist. All das ist von einem Wolfhund-Huskymix nicht unbedingt zu erwarten.

Sie passt einfach zu 100% zu uns und zugegebenermaßen wird sie manchmal auch ganz schön verwöhnt. Sie ist eben unsere Prinzessin und ich weiß, dass sie fast immer hört auch wenn man mal nicht ganz so konsequent mit ihr ist. (Die Jungs sind da anderes - einmal schleifen lassen und sie tanzen uns auf der Nase rum )

Skadi mein Herzenshund, meine Lady, Maus-Maus, Prinzessin und Grand Dame.



Fenris

Fenris ist der zweite Hund des Team Chaos:

- mein Sonnenschein

- mein Gute-Laune-Hund

- meine Nervtöle und meine Aufgabe. <3

Er ist ein Alaskan Husky und im Oktober am 18.10.2011 geboren, also genau eine Woche jünger als Skadi. Wir sagen immer, dass dieser Hund im Tierheim vermutlich ein Wanderpokal geworden wäre. Er ist aus schlechter Haltung mit einem Jahr zu uns gekommen und kannte GAR NICHTS. War nicht mal stubenrein, geschweige denn leinenführig. Er war ultra nervös, nur am rumfliegen, völlig überfordert mit den einfachsten Aufgaben und kam keine Sekunde zur Ruhe. Außerdem war er körperlich in einem miserablen Zustand.

Nach der ersten Nacht haben wir heulend im Garten meiner Eltern gestanden und waren uns nicht sicher ob wir das mit diesem irren Tier wirklich schaffen. Fenris war dann der Grund warum ich vor 8 Jahren mit dem Hundesport angefangen habe. Mit ihm habe ich Turnierhundesport angefangen und das war der Drehpunkt in unserer Beziehung. Fenris ist ein Hund der fordert. Er braucht vor allem körperliche Auslastung und mit dem Tunierhundesport haben wir eine gemeinsame Basis gefunden.

Er hat gelernt, wie viel Spaß es macht mit mir zusammen zu arbeiten und ich habe gelernt unheimlich viiiieeeel Geduld in der der Hundeerziehung aufzubauen.

Fenris ist, wenn er sich konzentriert, sehr schlau und gelehrig. Er kann 2Millionen Tricks und lernt sehr schnell dazu. Wir haben gemeinsam die Begleithudneprüfung gemeistert und er ist ein super Kollege für Laufsportarten geworden.

Fenris ist immer noch sehr quirlig und wird wohl nie ein ganz entspannter Hund werden, aber wir lieben ihn wie er ist und sind froh, dass er bei uns gelandet ist. Auch wenn er ins unglaubliche viel Nerven gekostet hat und graue Haare: er ist ein super toller Hund und macht unser Rudel erst komplett.



Garou

Das dritte Rudelmitglied ist Garou: Wie es manchmal so ist, da denkt man über einen dritten Hund nach, die zwei anderen sind ja jetzt schon älter und wann ist der richtige Zeitpunkt? Und dann wird zufällig ein Wurf geboren, der soweit alle Kriterien die wir hatten erfüllt. Tja, so kam Garou zu uns.

Garou ist am 21.02.2020 geboren. Das erste mal auf dem Arm hatte ich ihn als er ungefähr so groß war wie ein Meerschweinchen mit 2 Wochen. Da war noch gar nicht klar, dass er es wird, denn eigentlich wollten wir keinen schwarzen Rüden und hatten ein Auge auf seine grauen Brüder geworfen. Aber je älter die Welpen wurden, umso klarer wurde, dass dieser schwarze Draufgänger am besten zu uns passt.

Und dann ist der schwarze Draufgänger tatsächlich bei uns ein gezogen. Und damit das Chaos. Es war uns schon klar, dass eine Mischung aus Amerikanischer Wolfhund und Saarlooswolfhund nicht unbedingt einfach ist, aber dieser Hund hat uns oft an unsere Grenzen gebracht und darüber hinaus. Mittlerweile sind wir aber aber ein eingespieltes Team und er entwickelt sich immer mehr zu dem Hund den wir uns erträumt haben. Mit fast 2 Jahren wird der 'kleine Mann' nun auch endlich mal erwachsen - er hebt sogar ab und zu das Bein! Für uns passt dieses Monsterlein aber perfekt in die Familie, auch wenn wir sicherlich durch ihn einige graue Haare mehr haben. Ich kenne keinen Hund der so unglaublich verschmust ist. Er liebt Körperkontakt. Er ist eigen, aber er hat auch diesen ganz speziellen (schwarzen) Wolfhund-Humor. Er liebt Skadi und er vergöttert Fenris. (Fenris wird sehr gerne angebetet! ;) ). Er ist sehr gelehrig, lernt aber auch sehr schnell Blödsinn. Er ist sehr verfressen, ein Punkt das das Training deutlich vereinfacht. Und trotz seiner Macken schafft er es jeden der ihn trifft in kurzer Zeit um den Finger zu wickeln, einfach ein Charmeur, den man aber auch erst mal erobern muss.

Zu Garou rassenspezifischen Eigenschaften werde ich mich noch mal einen Blog Artikel schreiben. Nur so viel: ein Wolfhund sieht toll aus, keine Frage, aber man sollte sich vorher GENAU informieren, was man sich da ins Haus holt! Dann kann es eine Partnerschaft fürs Leben sein!


Tierfotografie Jessica Kreit

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